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Hallo an alle, Mein Name ist Ursula und ich bin wieder einer von so vielen
Podencos die auf dieser Insel ausgesetzt werden. Ich kam im November 2009 ins Tierheim. Vor
einer Woche wurde ich gebissen und musste so in eine Pflegestelle und die haben dann entschieden
dass ich bleiben kann, bis ich ein neues Zuhause finde...
Hier könnt ihr sehen, wo ich 10 Monate lang zu Hause war mit einer Zwingergefährtin. Klein, nicht?:

14. August
Heute hat mich eine Zwingergefährtin gebissen und eine freiwillige Helferin hat mich zum Tierarzt gebracht. Um zu genesen, muss ich in ein Haus, wo sie mir täglich meine Medizin geben und meine Wunden heilen. Am ersten Tag war ich alleine in einem Zimmer um mich auszuruhen.

15. August
Heute bin ich mit den anderen Hunden zusammen im Haus, aber ich bevorzuge alleine zu bleiben. Ich will nicht dass sich jemand nähert und beisse jeden, der das versucht.


Aquí puedes ver un vídeo de como estuve el primer vídeo:
http://www.youtube.com/watch?v=yfFN1m3tnPE
16. August
Heute nacht habe ich im Haus mit den anderen verbracht, aber ich habe mich meinem Bett nicht genähert. Sie haben mir eine Decke auf den Boden gelegt und ich habe dort geschlafen. Noch immer will ich nicht, dass sich jemand mir nähert und beisse immer noch, weil ich solche Angst habe.

16. August
Heute bin ich schon etwas ruhiger und ich beginne, mich langsam einzugewöhnen. Heute habe ich auch schon in meinem Hundebett geschlafen und ich habe es zugelassen, dass sich mir jemand etwas nähert. Das Bett ist eben doch bequemer als der Boden.

25. August
Jetzt bin ich schon etwas glücklicher. Ich beisse nicht mehr so viel und ich habe angefangen, im Bett mit den anderen Hunden zu schlafen. Ich spiele noch nicht viel, aber ich möchte schon wieder mit den Menschen kuscheln.


17. September
Hallo, ich bin Úrsula. Erinnert ihr euch? Heute erzähle ich euch, wie ich mich entwickelt habe. Mein Training geht sehr langsam voran, aber ich benehme mich schon besser. Ich beisse schon nicht mehr meine Freunde und ich schlafe mit den anderen zusammen ohne Probleme.


Ich habe schon angefangen mit den anderen Hunden zu spielen und es gefällt mir.
Hier kannst du es sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=v4QvLlObfNg
Ich muss noch einiges ändern hinsichtlich meines Verhaltens, aber mit viel Arbeit und Anstrengung werde ich es schaffen. Ich bin verrückt nach Vögeln und drehe den ganzen Tag meine Runden.
http://www.youtube.com/watch?v=IMPqTXQedto
15. Oktober
URSULA´S ENTWICKLUNG
Hallo an alle, hier berichte ich euch, wie es mir seit dem letzten Tagebucheintrag ergengen ist.
Meine Pflegeeltern sagen, dass ich langsam anfange, ein ganz normaler Hund zu werden hahaha.
Die meinen, dass ich jetzt schon mit den anderen spiele (also, es gibt da schon noch 2 Hunde
mit denen ich mich nicht so gut verstehe...)
Also, es ist schon ein Fortschritt, dass ich nicht nur mit mir alleine spielen will, wie ich es früher gemacht
habe (in meine Beine zu beissen). Ich bin ein bischen speziell beim spielen hahaha. Ich springe sehr hoch
und gleiche einer Heuschrecke hahaha. Ich kann jetzt sogar mit allen zusammen schlafen, ohne jemanden
zu beissen (auch wenn ich das ab und zu noch vergesse hihihi).
Ich belle nicht mehr ununterbrochen sondern nur, wenn ich mich freue, das ist alles.
Was ich immer noch nicht unter Kontrolle habe ist, den Vögeln nachzujagen (auch wenn es schon
weniger geworden ist), aber ich mache es noch.
Wenn es Essenszeit ist dann warte ich geduldig und esse alles auf. Mein Geschäft mache ich ohne
Probleme da wo es hingehört, auch wenn mir ab und zu ein bischen Pipi innerhalb des Zimmers
verloren geht. Hier sind ein paar Bilder damit man sehen kann, wie ich mich entwickel.
Ich lerne sehr schnell, auch wennich noch einiges lernen muss. Es fällt mir allerdings sehr schwer
und ich will auch erklären warum:
Ich war ca. 1 Jahr lang in einem Zwinger eingeschlossen, wo ich nur hochspringen konnte,
um meine Enerhge abzuarbeiten. Ich bin sehr aktiv und das Eingesperrtsein hat mir nicht gut getan,
deshalb habe ich noch Verhaltensprobleme. Ich möchte, dass man sich ´mal vorstellt wie es ist, 23
Stunden und 45 Minuten lang auf einem Quadratmeter eingesperrt zu sein. Warum 23 Stunden und
45 Minuten? Weil ich die anderen 15 Minuten herausgeholt wurde, damit mein Zwinger sauber gemacht
werden konnte. Für diese Zeit durfte ich dann auf einen Hof. Ausserdem musste ich diesen Zwinger
mit einer Freundin teilen, die Bea heisst. Sie ist eine Podencohündin, die wahrscheinlich noch
doppelt so viel Energie wie ich. Kann man sich das vorstellen? Deshalb entwickel ich mich auch nicht
so schnell wie die anderen, deshalb hoffe ich, dass man meine Probleme versteht. Ich bin kein
schlechter Hund, nur das Leben hat es wirklich nicht so gut mit mir gemeint. Das hat natürlich auch
meinen Charakter geformt, aber keine Sorge, mit Geduld und viel Liebe wird man sehen, wie ich mich
verändere. Nur eine Sache noch:
ICH BIN SEEEEEEEEEHHHHHHHHHRRRR VERSCHMUUUUUUUUUUUST.
DANKE UND BIS DEMNÄCHST FREUNDE
Hallo Leute, ich schreibe euch, um euch die grossartige Entwicklung von Ursula zu erzählen. Ihr wisst doch noch, dass sie anfangs mit keinem spielte und dass sie den ganzen Tag nur Vögel jagte?
Also jetzt hat sie sich richtig verändert. Sie mag es sich zu sonnen und fängt an, die anderen zum Spielen aufzufordern. Ausserdem versteht sie so langsam einfache Kommandos, ist wesentlich ruhiger und will jetzt auch Leckerlies wie die anderen. Seit einem Monat ist sie sterilisiert und das hat ihr wohl viel geholfen ihre innere Unruhe zu beherrrschen. Durch die regelmässigen Spaziergänge ist sie auch noch mal ruhiger geworden und fängt an, gut an der Leine zu gehen.
Hier ein paar Bilder
Hallo an alle. Ich schreibe euch weil es gute Nachrichten gibt. Mein Verhalten hat sich schon sehr verbessert, auch wenn es sehr anstrengend für mich ist. Meine Pflegeltern sagen dass ich mich immer besser verhalte. Ich jage jetzt nicht mehr so viel die Vögel und ich spiele mit den anderen. Wenn wir dann schlafen gehen darf mich keiner stören, aber ich habe gelernt, dass alle sich ins bett legen dürfen ohne den anderen zu stören.
Wen ein Neuer dazukommt, gehe ich mit der Gruppe um den Neuen zu begrüssen und kennzulernen und lasse sie sogar mich beschnuppern, dass sie mich auch kennenlernen können. Ich höre jetzt auch wenn ich gerufen werde und folge den Anordnungen meiner Pflegeeltern. Es gibt Tage da bin ich noch nervös, aber bei den täglichen Spaziergängen fühle ich mich toll. Ich gehe auch gut an der Leine, ich mag an den Pflanzen schnuppern aber jagen ist nicht meins. Deshalb wurde ich wohl auch ausgesetzt. Ich bin sehr neugierig, alles erregt meine Aufmerksamkeit, ich begrüsse die leute und ich bin verschmust.
Ich bin sicher, dass ich bald erzählen kann, dass ich mich noch viel besser benehme, aber jetzt benehme ich mich schon gut und lerne noch mehr.
Hier einige Photos damit ihr sehen könnt, wie hübsch ich bin und wie gut ich mich benehme.
Danke für die Aufmerksamkeit von allen und ich muss auch danken für die Geduld, das Durchhaltevermögen und das Vertrauen das meine Pflegeltern in mich haben.
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